Digitale Hochzeitsmagazine – #zerowastewedding

Seit dem Zero Waste Experiment bin ich begeisterter Nutzer einer Online-Zeitschriften-Flatrate. Hier habe ich auch Hochzeitsmagazine entdeckt. Seit Kurzem gibt es das marryMAG (YAY!), welches ich schon gern als Printmedium gekauft habe. Außerdem sind in der Auswahl auch internationale Hochzeitsmagazine vertreten. Besonders gut gefallen mir Perfect Wedding und die Scottish Wedding Directory aus Großbritannien (UK).

Für die Nutzung einer Online-Zeitschriften-Flatrate macht es Sinn ein Handy oder Tablet zu verwenden. Leider sind die Anbieter noch so neu, dass ein 5 Jahre altes Tablet schon beim Herunterladen der Apps den Dienst verweigern kann. Hier bleibt dann noch das Lesen im Browser.

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P.S. Mehr zur Online-Zeitschriften-Flatrate findest Du im Beitrag Zero Waste, What?

#zerowastewedding – 3 Ideen

Drei Dinge, um die man nicht herumkommt, wenn man sich mit dem Thema Zero Waste beschäftigt:

  1. Online-Einkäufe reduzieren – Manche Dinge sind gerade bei der Hochzeitsvorbereitung nur, einfacher oder günstiger online zu bekommen. Oft hilft es dann direkt beim Verkäufer bezüglich der Verpackung nachzufragen, insbesondere wenn es sich um individuelle Anfertigungen handelt oder kleinere Versandhändler.
  2. Werbepost vermeiden – Wenn die Werbepost den Briefkasten verstopft, hilft oft schon eine nette Email an den Kundenservice. Auch nachhaltige Unternehmen verschicken leider noch Kataloge, aber das Feedback auf eine Abbestellung ist generell positiv. Viele Kataloge gibt es mittlerweile digital oder alle Infos praktisch in einer App. (Psst, z.B. Pronovias)
  3. Hochzeitszeitungen digital lesen oder leihen – Hochzeitszeitungen kann man sich prima von Freunden und Kollegen leihen. Die Editionen aus anderen Jahren zeigen oft schon einen anderen Stil und die Tipps für die Planung sind ähnlich. Die meisten Hochzeitszeitschriften gibt es mittlerweile auch als digitale Ausgabe, ein sogenanntes epaper, und so ist es besonders einfach auch durch internationale Ausgaben zu stöbern.

Viel Spaß bei den Vorbereitungen wünscht

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nachhaltig Heiraten oder #zerowastewedding

Alle Bereiche, die einem bei der normalen Hochzeitsplanung schon den Kopf zerbrechen, werden etwas komplizierter, wenn man sie vegan gestalten möchte (siehe Die vegane Hochzeit). Es wird noch etwas komplizierter, wenn man sie nachhaltig gestalten möchte, auf Englisch #sustainable oder #zerowaste.

Die Gründerin von zerowastehome Bea Johnson beschreibt die 5 Prinzipien für #zerowaste als: Vermeiden, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln und den Rest kompostieren.

Da bekam ich als Eichhörnchen Party Planer schon erste Sorgenfalten auf der Stirn, aber…

  1. Die letzte große Familienfeier haben wir zwar mit Pappgeschirr bestritten, das war aber recyclebar und die Teller aus Bambus sogar so schön, dass niemand sich traute sie wegzuschmeißen.
  2. In einem Restaurant stellt sich die Frage nach dem Geschirr & Gläsern schonmal nicht.
  3. Stoffservietten statt Papierservietten!!!
  4. Da teure bunt gedruckte Hochzeitszeitungen gern mal liegen bleiben, sind wir schon vor zwei Jahren auf QR Codes mit der Möglichkeit zum Download umgestiegen.
  5. Es gibt Gastgeschenke, die man Essen kann.

Weitere Ideen für eine nachhaltige Hochzeit werden ab sofort unter dem Hashtag (aka Lattenzaun ;)) #zerowastewedding gesammelt.

Viel Spaß bei Euren Hochzeitsvorbereitungen!

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Vegane Weine für die Feier

Red wine closeup in glass

Ist der Veranstaltungsort für die Hochzeitsfeier gefunden, gibt es ein Detail, das bei Veganern nicht unerheblich ist:

Ist der vom Restaurant angebotene Wein vegan?

Vegan oder nicht hängt hierbei nicht von den Zutaten ab, sondern vom Herstellungsprozess. Mehr dazu hier: vebu. Falls das Restaurant keine veganen Weine im Angebot hat, gibt es noch die Möglichkeit den Wein selbst mitzubringen. Üblicherweise wird dann ein Korkgeld pro Flasche berechnet. Zur notwendigen Menge lasst ihr Euch am besten vom Restaurant beraten. Bier ist in Deutschland übrigens vegan. 😉

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Nach der Hochzeit: Wohin mit dem Brautkleid?

Falls Du Dich nach der Hochzeit doch nicht von Deinem Brautkleid trennen kannst, es auch nicht geliehen oder gemietet ist, stellt sich nun die Frage: Wohin mit dem Traum in Weiß?

Anfangs hängt es noch als sentimentale Erinnerung in einem Kleidersack an der Schlafzimmertür. Aber irgendwann musst Du eine Entscheidung treffen: Trash the Dress Fotoshooting oder sich endlich, – ENDLICH, um eine adäquate Aufbewahrung kümmern.

Dazu gehört

  • die professionelle Reinigung
  • mögliche Schäden ausbessern (lassen)
  • eine schöne Aufbewahrungsbox  (z.B. von emptybox)
  • säurefreies Papier
  • und ein Säckchen Lavendel.

Mein weißes Tüll-Ungetüm ist nun in eine fliederfarbene Aufbewahrungsbox gebettet. Voilá, so übersteht mein Brautkleid unbeschädigt die nächsten Jahre.

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Das Hochzeitsfotoalbum

Entweder man hat einen Fotografen dafür bezahlt, Bekannte, die dem Hochzeitspaar eine Freude machen oder Ihr setzt Euch an einem ruhigen Wochenende dann doch selber hin und sortiert die schönsten Bilder aus. Diese am Besten direkt in einen separaten Ordner speichern!

Florentines Tipp: Wenn Du Fotos von verschiedenen Kameras in eine zeitliche Reihenfolge bringen möchtest, kannst Du diese nach dem Zeitstempel sortieren. Danach markierst Du alle Fotos und mit einem Rechtsklick auf die erste Datei wählst Du „Datei umbenennen“ aus. Der neue Name wird dann für alle Fotos verwendet und die Fotos erhalten eine fortlaufende Nummer.

Jetzt ist Euer individueller Geschmack gefragt: 1) einzelne Fotos drucken lassen und in ein Album kleben oder 2) mit einer Software ein Fotobuch erstellen? Oder beides? Jede Variante hat seine Vorzüge. Ein Fotoalbum ist ein Unikat und kann mit verschiedenen Erinnerungsstücken individuell gestaltet werden. Das Fotobuch ist mit einer Software schnell erstellt und reproduzierbar, d.h. ein schönes Geschenk für Gäste oder Familie & Freunde, die nicht an der Feier teilnehmen konnten.

Die Zeit, die man nach der Hochzeit in ein Fotoalbum investiert, zahlt sich aus. Beim Durchblättern mit Familie, Freunden oder zu zweit werden die Erinnerungen an den Start Eures gemeinsamen Lebens immer wieder aufs Neue lebendig. Viel Spaß beim Sortieren und Kreieren wünscht Euch

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>>Nerd Alert<< Die Tortenfigur aus dem 3D Drucker

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Foto: Florentine / Idee: NC Fischer

Ui, da hatten alle leuchtende Augen als sie das Brautpaar in Miniaturversion auf der Hochzeitstorte entdecktem. Und das sogar im Hochzeitsoutfit! Einen Nachmittag beim Fotografen Stillstehen und ein 3D Drucker haben es möglich gemacht. Die kleinen Figuren sind ein echter Hingucker. Momentan muss man allerdings noch ungefähr €100 pro 3D MiniMe bezahlen (z.B. hier).

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Mini-Serie 4/6: Beauty Tipps – Die Pflege

Eine sehr gute Auswahl an veganen Pflegeprodukten bietet alverde, die Eigenmarke von dm. Die veganen Produkte sind mit der Veganblume gekennzeichnet. Bei der Auswahl geeigneter Marken kann man sich auch bei veganen Beautyblogs inspirieren lassen, wie z.B. von Erbse, onceuponacream oder der Kosmetik-Seite von peta2.

Für einen hochzeitsfrischen Teint empfiehlt sich allerdings neben Eurer Lieblingstagespflege vorallem ausreichend Schlaf und Wasser trinken!

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